Das Internet der Dinge (IdD) / Internet of Things Beispiele (IoT)

Das Internet der Dinge (engl. Internet of Things oder IoT) ist die Vernetzung von physikalischen Geräten, Fahrzeugen (auch als „verbundene Geräte“ und „intelligente Geräte“ bezeichnet), Gebäuden und andere Gegenständen -eingebettet in Elektronik, Software, Aktoren und Netzwerkkonnektivität, die es diesen Objekten ermöglichen, Daten zu sammeln und auszutauschen. Im Jahr 2013 wurde das Internet of Things als „Infrastruktur der Informationsgesellschaft“ definiert. IoT erlaubt es, Objekte über die bestehende Netzwerkinfrastruktur hinweg zu erfassen und / oder zu kontrollieren. Es schafft die Möglichkeiten für eine direkte Integration der physischen Welt in computerbasierte Systeme und führt zu einer verbesserten Effizienz, Genauigkeit und wirtschaftlichen Nutzen, indem menschliche Eingriffe reduziert werden. Wenn Internet of Things mit Sensoren und Aktoren ergänzt wird, wird die Technologie zu einem Beispiel für die allgemeinere Klasse der cyber-physikalischen Systeme, die auch Technologien wie intelligente Netze, intelligente Häuser, intelligente Verkehrsmittel und intelligente Städte umfasst. Jedes Ding ist durch sein eingebettetes Computersystem eindeutig identifizierbar, kann aber innerhalb der bestehenden Internet-Infrastruktur zusammenarbeiten. Experten schätzen, dass die IoT aus fast 50 Milliarden Objekten bis 2020 bestehen wird.

Unterschied zwischen IoT und M2M-Kommunikation

Der Begriff der Machine-to-Machine-Kommunikation kommt ursprünglich aus der Telemetrie (Fernmessung), also der Übertragung von Messwerten eines Sensors über eine räumliche Distanz zu einer Empfangsstelle. So sendeten beispielsweise Wetterstationen ihre Messdaten automatisiert über die Telefonleitung an die Zentrale Auswertungsstelle.

In der heutigen Zeit erfolgt die M2M-Datenübertragung Hauptsächlich über das Mobilfunknetz. Jeder Mobilfunkanbieter hat spezielle M2M-Datentarife im Portfolio. M2M Tarife haben typischerweise sehr kleine Abrechnungseinheiten, so dass sich die häufig sehr geringen Datenmengen äußerst kostengünstig übermitteln lassen. Während die Mehrzahl der M2M-Verbindungen noch über den GPRS Dienst zur Datenübertragung in GSM-Netzen aufgebaut werden, erfolgt due Datenübertragung zunehmend auch über breitbandige Mobilfunkkanäle, also die 3G- und LTE-Mobilfunknetze.

Die Bezeichnung IoT ist deutlich jünger und hat vor allem im Zuge der rasanten Verbreitung von Smartphones und des mobilen Internets an Bedeutung gewonnen. Beim Internet der Dinge geht es eher darum, das Leben eines individuellen Menschen durch moderne Technologie komfortabler und einfacher zu machen. Per App über das Internet auf dem Weg nach Hause die Heizung einschalten oder das Licht einschalten – das sind typische Anwendungen für die Vernetzung und Steuerung von Geräten, die häufig genannt werden, wenn für das Internet der Dinge Beispiele gesucht werden.

Typischerweise wird erwartet, dass das Internet-of-Things eine erweiterte Konnektivität von Geräten, Systemen und Diensten anbietet, die über die M2M Kommunikation hinausgeht und eine Vielzahl von Protokollen, Domänen und Anwendungen umfasst. Die Integration dieser eingebetteten Geräte (einschließlich intelligenter Objekte) wird voraussichtlich in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen zu zunehmender Automatisierung führen, wie z. B. in fortschrittlichen Anwendungen im Bereich der Smart Cities.

Auch wenn die Herkunft der Technologien unterschiedlich ist, so werden die Lösungen und damit auch die Verwendung der Begriffe immer weiter miteinander verschmelzen. Auch jetzt schon ist die Überlappung sehr groß. Die neuere Maschine zu Maschine-Kommunikation (M2M) hat sich in ein System von Netzwerken verwandelt, die Daten zu persönlichen Geräten überträgt. Die Erweiterung von IP-Netzwerken weltweit hat die Maschinen-Kommunikation schneller und einfacher gemacht, während weniger Strom verbraucht wird. Diese Netzwerke ermöglichen auch neue Geschäftsmöglichkeiten für Verbraucher und Unternehmen.

IoT GPS Ortung

Systeme zum GPS Tracking und zur Fahrzeugortung: M2M oder IoT?

Mit einem Fahrzeugortungssystem für professionelle Fuhrparks lassen sich auch große gewerbliche Fahrzeugflotten effizient steuern und verwalten. Und ob ein solches GPS System zur Ortung von Kfz oder LKWs nun eine M2M-Lösung oder eine IoT-Anwendung ist, kommt darauf an, aus welcher Perspektive man Funktionsweise und Nutzen betrachtet. Die Maschinen, die miteinander kommunizieren sind das GPS Ortungsgerät (auch GPS Tracker oder Blackbox genannt) im Fahrzeug auf der einen Seite und der Server, der die Positionsmeldungen und sonstigen Fahrzeugdaten empfängt und auswertet, auf der anderen Seite. Die Übertragung erfolgt meist über eine größere Distanz, womit eine weitere M2M-Eigenschaft erfüllt ist. Jedoch steht auch der Mensch am Steuer oder in der Einsatzzentrale im Fokus. Dessen tägliche Arbeit wird durch die Verfügbarkeit von wichtigen Informationen und Daten deutlich vereinfacht. Insofern ist ein GPS Ortungssystem auch eine Anwendung im Internet der Dinge.

Das Internet-of-Things kann bei der Integration von Kommunikation, Steuerung und Informationsverarbeitung in verschiedenen Verkehrssystemen unterstützen. Die Anwendung des Internet-of-Things erstreckt sich auf alle Aspekte von Transportsystemen (d.h. des Fahrzeuges, der Infrastruktur und des Fahrers oder Benutzers). Die dynamische Interaktion zwischen diesen Komponenten eines Transportsystems ermöglicht interne Fahrzeugkommunikation, intelligente Verkehrskontrolle, intelligentes Parken, elektronische Mautsysteme, GPS Tracking in Logistik und Flottenmanagement, Fahrzeugkontrolle, Fahrzeugortung etc.

Transport und Logistik ist eine Branche, in der M2M weit verbreitet ist, um Flotten und Vermögenswerte im Transit zu kontrollieren. Neben nicht ausgelasteten Fuhrparks, sind Diebstahl und die nicht rechtzeitige Wartung die größten Probleme in dieser Branche. Ein GPS Ortungssystem, welches Fahrzeuge orten kann und in die EDV-Systeme der Anwender integriert ist, wurde dafür entworfen, um dieses Problem zu lösen.

Die GPS Tracking Plattformen sind mit einer Vielzahl von Schnittstellen ausgestattet, wodurch  Lösungen ermöglicht werden, die über „Track and Trace“ und die Fahrzeugortung hinausgehen. Sie verwenden dedizierte Schnittstellen, um Warnungen bei Ereignissen wie Fahrzeugzündung-an, Batterieausfall oder bei Panikauslösung, zu erzeugen.

Zusätzliche Features wie diverse digitale Ausgangsleitungen zur Steuerung von elektronischen Geräten an Bord und zur Immobilisierung des Fahrzeugs bei unberechtigter Nutzung erweitern die Systeme. Zusätzlich können analoge Eingänge zur Überwachung und Messung analoger Parameter verwendet werden.

Mobilfunkanbieter bieten End-to-End-Lösungen

Mobilfunkanbieter wie z. B. Vodafone bieten bereits eine breite Palette von End-to-End-Lösungen. Diese Lösungen vereinfachen Internet-of-Things für Kunden, da sie hochqualitative Hard- und / oder Software sowie vorkonfigurierte IoT-Konnektivitätsdienste enthalten, die vom Anbieter getestet, bereitgestellt und unterstützt werden. Bereits seit über zehn Jahren setzt die PLT – Planung für Logistik & Transport GmbH im Bereich der mobilen Datenübertragung auf die Zusammenarbeit mit Vodafone und wurde in dieser Zeit bereits mehrfach mit dem höchsten Partnerstatus „Vodafone SolutionPartner Premium“ ausgezeichnet. Auch in der aktuellen Liste der IoT-Partnerunternehmen sind PLT sowie die Lösung zur GPS Fahrzeugortung, TrackPilot aufgeführt: https://iotpartners.vodafone.com/partner_list.html

Start typing and press Enter to search