De-minimis Förderprogramm

Förderprogramm De-minimis für Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen

Das Förderprogramm de Minimis und sein Nutzen für die Unternehmen im Güterkraftverkehr

De-minims 2017 – was ist das überhaupt und wieso heißt es so?

Mit dem Programm De-minimis (Latein: auf kleine Dinge“ oder „Dinge von geringer Bedeutung“) sollen für sinnvoll erachtet Maßnahmen durch die Güterkraftverkehrunternehmer als geringfügige Förderbeigabe durch den jeweiligen Staat unterstützt werden. Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen haben darum nach der Förderrichtlinie zur Förderung von Sicherheit und Umwelt Anspruch auf einen staatlichen Zuschuss für die von ihnen getätigten Investitionen. Wie die Voraussetzungen zum Erhalt der Förderung lauten, wer sie bekommt und was Sie dafür tun müssen, ebenfalls in den Genuss einer Förderung durch de mini minims 2017 zu gelangen, möchten wir Ihnen im folgenden Text zusammenfassend vorstellen. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre und viel Erfolg bei der Beantragung Ihres ganz persönlichen Zuschuss.

De-minimis was wird gefördert, was ist im Dezember minimis 2017 Maßnahmekatalog enthalten und wie hoch ist die einzelne Zuwendung?

Förderfähig nach dem Programm de-minims 2017 sind alle Unternehmen des Güterkraftverkehrs, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung Güterkraftverkehr im Sinne des Güterkraftverkehrgesetzes (GüKG) betreiben und dabei Eigentümer oder Halter von mindestens einem, in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen und ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmten, schweren Nutzfahrzeugs sind, das mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 7,5 Tonnen zugelassen ist. Voraussetzung zur Beantwortung der Frage de minimis was wird gefördert ist außerdem, dass mit diesen zum Zeitpunkt der Antragsstellung nicht begonnen worden ist.

In der De-minimis Förderperiode 2017 ist vor allem die Förderung von Investitionen folgender drei Teilgebiete vorgesehen:

  • 1. Fahrzeugbezogene Maßnahmen:
    Zu den fahrzeugbezogene Maßnahmen zählt der Erwerb von Fahrerassistenz- oder Partikelminderungssystemen
  • 2. Personenbezogene Maßnahmen:
    Hierunter fallen Aufwendungen für die Sicherheitsausstattung und die Berufskleidung der Angestellten.
  • 3. Jede Maßnahme zur Effizienzsteigerung:
    Alles eine Maßnahme zu Effizienzsteigerung zählt beispielsweise der Erwerb von Telematiksystemen und der dazugehörige Software, die das zu fördernde Unternehmen zur Darstellung, Auswertung oder zur Verwaltung und Archivierung der Daten des digitalen Tachografen benötigt.

Förderfähig sind nach dem de minimis Antrag außerdem alle Maßnahmen, welche nicht gesetzlich vorgeschrieben sind. Hiermit ist die Freiwilligkeit der Maßnahme ein unbedingter Bestandteil und Voraussetzung der Förderfähigkeit.
Die Förderung von Maßnahmen nach dem Förderprogramm „De-minimis“ beträgt gtundsätzlich höchstens 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und ist damit als Anteilsförderung zu verstehen.
Der Höchstbetrag je Fahrzeugeinheit beträgt 2.000 Euro, der Höchstbetrag pro zu förderndes Unternehmen 33.000 Euro. Zu beachten ist bei der Förderung pro Fahrzeug, dass Nutzfahrzeuge aus Miet- in Leasingverträgen nicht angerechnet werden dürfen.

Wie beantragen Sie die Förderung nach dem de-minimis 2017 Maßnahmekatalog?

Um die Förderung zu beantragen, müssen Sie das formular für den de-minimis Antrag online sowie form- und fristgerecht nach der de-minimis Antragsfrist über das eService-Portal des BAG einreichen. Pro Betrieb können nach dem de-minimis 2017 Maßnahmekatalog gleichzeitig bis zu fünf Anträge gestellt werden. Hierunter zählt der Erstattung, nach dem der unternehmensbezogene, maximale Förderhöchstbetrag festgelegt wird, sowie sämtliche eventuellen Folgeanträge, die einzureichen sind, sobald die nach dem Erstantrag bewilligten Zuwendungen aufgebraucht worden sind.
Der Antrag auf auszahlung der genehmigten Zuwendungen wird jeweils nach der de-minimis Antragsfrist vollzogen, sobald ein Nachweis über die tatsächlichen Kosten des Unternehmens erfolgt ist. Dieser Antrag auf Auszahlung hat spätestens fünf Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheides online durch ein entsprechendes Formular beim BAG zu erfolgen.

Das TrackPilot GPS- und Telematik Systems als sinnvolle Maßnahme zur Effizienzsteigerung.

Der Erwerb von Telematiksystemen wird als sinnvolle Maßnahme zur Effizienzsteigerung gewertet und ist damit als Zuwendung steuerfrei voll förderungsfähig. Es wird davon ausgegangen, dass der Erwerb von Telematiksystemen aktiv zum Schutz der Umwelt beiträgt. Durch den Nutzen der Telematik werden Treibstoffe eingespart und Leerfahrten vermieden. Dadurch ist dies Zuwendung steuerfrei.

Weiterführende Informationen:

Informationen zur Förderperiode 2017

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Antrags- und Auszahlungsverfahren

Start typing and press Enter to search