Was bedeutet mobile Zeiterfassung?

Unter mobiler Zeiterfassung versteht man die Arbeitszeiterfassung (Personalzeiterfassung) außerhalb des eigenen Unternehmens. Sie ist relevant für Außendienstmitarbeiter, die nach Arbeitszeit vergütet werden, beispielsweise Handwerker. Traditionell werden diese Arbeitszeiten handschriftlich erfasst (z.B. auf sog. Stundenzetteln). Wegen des großen Aufwands für die Auswertung der handschriftlichen Aufzeichnungen und die späte Verfügbarkeit der Daten sind sie in der Regel unwirtschaftlich. Deshalb kommen zunehmend Lösungen zum Einsatz, die eine elektronische Erfassung der Arbeitszeiten ermöglichen.

Was ist ein digitaler Tachograph?

Ein digitaler Tachograph ist für das Aufzeichnen, Anzeigen, Ausdrucken, Ausgeben und Speichern der tätigkeitsbezogenen Daten eines Kraftfahrers in seinem Fahrzeug verantwortlich. Auf einem digitalen Tachographen werden unter anderem die Herstellerdaten des Tachographen und des Sensors, die Identifikationsnummer des ausgerüsteten Kraftfahrzeugs, Sicherheitselemente, die Registrierungsnummer des Kraftfahrzeugs, besondere Vorkommnisse, Fehlfunktionen des digitalen Tachographen und der dazugehörigen Fahrerkarte, die Identität des Kraftfahrers, seine fahrzeugbezogenen Aktivitäten (Lenk- und Ruhezeiten), die Fahrtgeschwindigkeit, die Wegstrecke und der Kilometerstand, Aktivierungs- und Werkstattdaten und Kontrollaktivitäten gespeichert. Bei einem durchschnittlichen Betrieb speichert ein digitaler Tachograph Daten für 365 Kalendertage.
Seit dem 01. Mai 2006 müssen Fahrzeuge in Deutschland bei ihrer Erstzulassung mit einem digitalen Tachographen ausgerüstet sein.

Dies gilt für:

  • Fahrzeuge für die Güterbeförderung mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen
  • Omnibusse mit mehr als neun Sitzen, sowie
  • Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von unter 3,5 Tonnen, die durch einen Anhängereinsatz die Pflichtgrenze des zulässigen Gesamtgewichts von 3,5 Tonnen überschreiten.

Neben einem digitalen Tachographen benötigen die Unternehmen, die ihre Kraftfahrzeuge mit einem solchen Gerät ausrüsten müssen, eine Unternehmenskarte und Fahrerkarten für ihre eingesetzten Kraftfahrer. Kraftfahrzeuge, die vor dem 01. Mai 2006 zugelassen worden sind, haben keine rechtliche Einbaupflicht und es besteht auch keine Nachrüstpflicht für den Einbau eines digitalen Tachographen.
Mit der Einbaupflicht eines digitalen Tachographen entsteht für die betroffenen Unternehmer eine Reihe von Pflichten. Die Unternehmer müssen insgesamt eine lückenlose Dokumentation der Lenk- und Ruhezeiten gewährleisten. Dafür sind neben der reinen Datenerfassung in dem digitalen Tachographen unter anderem das regelmäßige Kopieren, Dokumentieren und Auslesen der Daten auf den Fahrerkarten bzw. aus dem Speicher des digitalen Tachographen notwendig. So muss ein Unternehmer spätestens alle 28 Tage die Daten von der jeweiligen Fahrerkarte und aller spätestens alle drei Monate die Daten aus dem Massenspeicher des digitalen Tachographen kopieren.

Was ist Flottenmanagement?

Flottenmanagement oder Flottensteuerung ist das Verwalten, Planen, Steuern und Kontrollieren von Fahrzeugflotten (Fuhrpark). Dabei werden Wegstrecken von Fahrzeugen (Lkw, Pkw, Schiff, Bahn) unter Einbeziehung bestimmter Einflussparameter aufeinander abgestimmt und festgelegt. Probleme sollen von einem Flottenmanagement frühzeitig erkannt, behoben oder von vornherein umgangen werden.

Was sind elektronische Fahrtenbücher?

Elektronische Fahrtenbücher bzw. die dafür notwendigen Geräte werden fest in das Fahrzeug installiert und zeichnen alle notwendigen Informationen, wie z.B. Datum, Uhrzeit, Fahrer, Kilometerstand bei Fahrtbeginn / Fahrtende, gefahrene Kilometer, Privat- oder Dienstfahrt, sowie Start- und Zielort automatisch auf.

Was sind Telematiksysteme?

Telematiksysteme werden sehr häufig nur mit Geräten und Anwendungen assoziiert, die bei Transport- und Logistikunternehmen in deren Fahrzeugen eingesetzt werden. Dies verfolgt man meist mit dem Hintergrund, Positionsdaten zu ermitteln, um dem Kunden jederzeit darüber Auskunft geben zu können und somit die Servicequalität zu steigern.

Wie funktioniert das PLT-Rechenzentrum?

Das PLT-Rechenzentrum verfügt über spezielle Server, welche

  • ständig (7 Tage x 24 Stunden) eingeschaltet und betriebsbereit sind
  • über Highspeed-Datenverbindungen mit dem Internet verbunden sind
  • über die PLT-Server-Software-Dienste verfügen, z. B.
    • PLT-Trackserver-Software zur Verarbeitung der Ortungsmeldungen
    • PLT-Kommunikations-Software (z. B. für PLT-Compact-Navi)
    • PLT-Alarm-Services (z. B. für KFZ-Diebstahlschutz, Geofencing)
    • PLT-Reporting-Services
    • PLT-Webanwendung für Internetortung
    • Benötigte Datenbanksysteme
    • Datensicherungssysteme
    • Ausfallsicherungs- und Redundanzmechanismen
    • Sonstige Programme

Das Hochleistungs-Rechenzentrum verfügt über

  • mehrfach redundante Glasfaser-Anbindungen
  • nahezu 100%ige Verfügbarkeit
  • vollklimatisierte Sicherheitsräume (Schutz vor Gas, Wasser und Feuer)
  • Betreuung rund um die Uhr durch Spezialisten
  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
  • Notstrom-Diesel-Aggregate und Blei-Gel-Batterien
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