GPS Tracker

GPS Tracker:  vielfältige Helfer zur Personenortung, Fahrzeugortung und Objektortung bieten Sicherheit und Transparenz

Unter einem GPS-Tracker versteht man eine Art Ortungsgerät, umgangssprachlich auch oft Peilsender genannt. Die neueste Generation der mobilen GPS Ortungssysteme ist sehr kompakt und dank Hochleistungsakkus über mehrere Wochen autonom einsetzbar. Mit Hilfe der GPS-Tracker ist es möglich Autos, Personen, Schiffe, sowie andere Fahrzeuge und Objekte zuverlässig zu orten.

Ein wichtiger Vorteil ist, dass der Tracker Satelliten nutzt und somit eine weltweite Ortung, völlig unabhängig von erdgebundenen Funkstationen oder Funkmasten, ermöglicht. Für die Ortung von Personen, die sich größtenteils innerhalb von Gebäuden aufhalten, sind GPS-Tracker eher ungeeignet.

In Kombination mit in die GPS Sender implementierten Mobilfunkkarten, ergeben sich aber weitere Anwendungsszenarien. So nutzen bereits einige Pflegedienste spezielle GPS-Tracker für Ihre Patienten, die über einen Notrufknopf verfügen. Die SOS-Funktion löst eine voreingestellte Aktivität aus, so wird beispielsweise direkt die Notrufzentrale gewählt oder eine SMS an den zuständigen Pflegedienst bzw. an die Angehörigen abgesetzt.

Die Geschichte des GPS

Das GPS – Global Positioning System (zu Deutsch: Globales Positionsbestimmungssystem) wurde in den 1970er Jahren vom US-Verteidigungsministerium ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Es nutzt ein, die gesamte Erde umspannendes, Netzwerk von rund 32 Satelliten zur Ortung und Positionsbestimmung. Seit 1995 ist es auch für die zivile Nutzung freigegeben.  Der Weg für  GPS-gebundene Navigationssysteme für Autos, Schiffe und andere Fahrzeuge war bereitet. Der Siegeszug der GPS-Tracker war unaufhaltsam, immer kompaktere, leistungsfähigere Ortungssysteme trugen zum Erfolg bei. Heute sind GPS-Tracker aus dem gewerblichen und privaten Bereich nicht mehr wegzudenken.

 

Wie läuft eine GPS Ortung ab?

Je nach technischer Umsetzung nutzen die GPS-Tracker (auch oft GPS Sender genannt) das GPS-Signal zur Positionsbestimmung und das Internet (verfügbar per SIM-Karte oder Satellit) als Rückkanal zur Übertragung der Daten. Der gesamte Ortungsvorgang lässt sich in drei Schritten beschreiben.

Schritt 1: Der im Tracker enthaltene GPS-Empfänger bestimmt seine derzeitige Position durch das erhaltene GPS-Signal. In der Regel liegt die Genauigkeit zwischen fünf und sechs Metern.

Schritt 2: In diesem Schritt werden die gesammelten Daten wie Position, Uhrzeit und Geschwindigkeit an eine Server-Plattform übertragen. Im Falle einer Personenortung, wie im oben geschilderten Beispiel, setzt der GPS-Tracker einen Notruf oder eine SMS ab. Die

Übertragung an die Server läuft, sofern verfügbar, über eine GPRS-Verbindung.

Schritt 3: Im letzten Schritt erfolgt die Auswertung der über den Tracker gesammelten Daten. Zum Beispiel können Sie sich als Logistikunternehmer über ein Online-Portal, bzw. eine Smartphone-App die Tagesstrecke einer Ihrer Fahrer anschauen oder während der Fahrt zum Ziel, neue Anweisungen geben.

Wie der GPS-Tracker mit Störungen und Signalverlusten umgeht

Nicht immer ist ein einwandfreier Empfang von Positionsdaten über den GPS-Tracker oder das Mobilfunknetz möglich. Das kann z.B. bei der Fahrt durch einen kilometerlangen Tunnel oder unter einer dichtbewaldeten Allee sein. Die ausgefeilte Technologie hinter den Ortungssystemen kann mit Signalausfällen clever umgehen.

So kann der Tracker bei einer Unterbrechung des GPS-Signals auf Informationen von Mobilfunkstationen (GSM-Basisstationen) zurückgreifen und aus Fahrtrichtung sowie Geschwindigkeit ein temporäres Offline-Bewegungsprofil erstellen. Sollte zwar das GPS-Signal aber nicht das Mobilfunknetz verfügbar sein, so agiert der Tracker als GPS Logger (auf die Unterschiede gehen wir weiter unten ein). Die Daten werden ohne Verlust weiter gesammelt und bei der nächsten Internetverbindung sofort wieder übermittelt. Darüber hinaus sind die GPS-Tracker in der Regel robust gebaut und können Stöße gut verkraften. Je nach Bauart sind die GPS Sender auch bis zu einem gewissen Grad wasserfest, bzw. gegen Spritzwasser geschützt.

 

Die Unterschiede zwischen GPS Tracker  und GPS Logger:

Ein GPS Logger kann lediglich automatisch Daten sammeln, die Übertragung in die Software, bzw. Smartphone-App erfolgt über eine manuelle Einspielung der Daten. In der Regel müssen die GPS-Positionsaufzeichnungen also z.B. per USB-Kabel an einen Computer übertragen werden.

Ein GPS-Tracker hingegen übermittelt alle Daten automatisch an eine Server-Plattform im Internet.

Einsatzbereiche für GPS Überwachung im gewerblichen Bereich:

  • Transport- und Logistikunternehmen
  • Auslieferung, Kurier, Handel
  • Presse- und Druckdistribution
  • Service, Wartung und Sicherheit
  • Handwerks- und Installationsbetriebe
  • Sonstige Branchen: Bau, Personentransport, etc.
  • Fahrzeugortung
  • Tourenplanung
  • Einsatzplanung
  • Flottenmanagement
  • Maschinenortung
  • Patientenortung
  • Fahrtenbuch
  • Mitarbeiterüberwachung

Einsatzbereiche für GPS Überwachung im privaten Bereich:

  • Fahrzeugortung (Diebstahlsschutz, Prävention)
  • Tierortung (Hund, Katze, etc.)
  • Personenortung (Kinder, Schutzbefohlene, etc.)

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