Konferenz Verlagslogistik 2020 am 30.11.2017 in Berlin

Verlags- und Logistikunternehmen berichteten auf der Konferenz Verlagslogistik des BDZV über Erfolge und Herausforderungen Ihrer Arbeit. Dabei wurde klar: Verlage sind in ihrer Logistik trotz mancher Anstrengung noch immer sehr langsam auf dem Weg zu kundenorientierter Digitalisierung. Erneut wurde über mangelnde Zusteller geklagt, manche zeigten Logistik statt als Chance sogar als Existenzbedrohung auf.

Um aktuell planen und effizient ausliefern zu können muss die Logistik zuerst genau wissen, welche Mengen und Gewichte wann wohin zu transportieren sind. In vielen Verlagen sind das noch immer ungenaue Schätzgrößen. Obwohl sie im Verlag vorhanden sind, kosten fehlende Daten in der Logistikabteilung jährlich Millionen Euro. Für Verlagslogistiker besteht demnach künftig eine wichtige Herausforderung darin, die genutzte Verlagssoftware über eine Datenschnittstelle an die Logistiksoftware anzuschließen. Noch ist das zu selten der Fall. Wird dann auch keine technische Unterstützung durch Informationssysteme genutzt, können Zusteller nicht über aktuelle Verspätungen informiert werden. Sie werden einfach weiter an den Ablagestellen uninformiert stehengelassen. Seit Einführung des MILOG erhalten sie dafür wenigstens Geld. Das allerdings fehlt dann wieder den Verlagen.

Allen empfahl der bekannte Politikberater Stephan Schwarzkopff so verallgemeinernd wie deutlich: „Baut das, was Ihr bisher ‚Vertrieb‘ genannt habt und was im Wesentlichen wohl Logistik gewesen zu sein scheint, so schnell und so entschieden um, dass die Maxime Eures Handelns (Kundenvertrauen, Schutz, Nachhaltigkeit, lebenswerte Arbeitsformen) gleichzeitig Grundlage allgemeiner Gesetzgebung sein oder werden kann“.

TrackPilot bietet der Lieferlogistik bereits diese effizienten Lösungen und erfolgreichen Tools. Am Rande der Veranstaltung sprach PLT mit Anwendern und Interessenten über den bisherigen und künftigen Einsatz. Wie Schwartzkoppf empfehlen auch wir: sie „sollten den Plüsch des viktorianischen Zeitalters über Bord werfen und sofort starten…“.

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